Trauma
und mögliche Traumafolgestörungen
Trauma (und mögliche Traumafolgestörungen)
Trauma und mögliche Traumafolgestörungen
Laut ICD-10 ist ein Trauma (griech: Wunde) "ein belastendes Ereignis von außergewöhnlicher Bedrohung oder mit katastrophalem Ausmaß, das bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde". Naturkatastrophen, schwere Unfälle, Vergewaltigung oder Misshandlungen sind nur einige Beispiele für ein derartiges Ereignis.
Die Ereignisse können tiefe Wunden in der Seele hinterlassen, die einen Betroffenen das ganze Leben beeinträchtigen. Der Grund liegt darin, dass hier die normalen Bewältigungsmechanismen eines Menschen überfordert sind und man das Erlebte nicht bewältigen und verarbeiten kann.
Traumatisierende Erfahrungen werden grundsätzlich in zwei Ausprägungen - Art des Auslösers und Dauer - unterschieden.
Hauptkategorien:
- Trauma Typ 1 - Hierbei handelt es sich um einmalige traumatische Erlebnisse, wie Unfälle, Naturkatastrophen, Überfall etc.
- Trauma Typ 2 - Hierunter fallen häufig andauernde oder wiederholt auftretende traumatische Erlebnisse, wie Missbrauch, Häusliche Gewalt, Vernachlässigung etc., oft verbunden mit komplexen Folgen bzw. tiefgreifenden und schweren Störungen (z.B. komplexer PTBS).
Traumatische Erlebnisse in jungen Jahren haben oft besonders weitreichende Folgen, da sich das Nervensystem und die Persönlichkeit noch in der Entwicklung befinden. (Bindungs- und Entwicklungstrauma). Aber nicht jedes potentiell traumatische Ereignis zieht automatisch auch eine Traumafolgestörung nach sich.
Traumafolgestörungen sind psychische Störungen, die nach einem Trauma auftreten können, wobei die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) am bekanntesten ist. Aber auch komplexe PTBS, Depressionen, Angststörungen, Dissoziative Störungen, Persönlichkeitsstörungen (wie z.B. Borderline), Essstörungen, Suchtprobleme und Anpassungsstörungen kommen häufig vor.
Ein weiterer Aspekt ist die Verbindung zwischen Hochsensibilität und Trauma. Neuere Erkenntnisse zeigen, dass traumatische Erfahrungen in der Kindheit in Kombination mit der erhöhten Wahrnehmung dazu führen können, dass Stress intensiver erlebt wird. Aber wichtig ist die Differenzierung: "Nicht jede hochsensible Person hat ein Trauma, doch traumatische Erlebnisse können die Sensibilität verstärken". Weitere Infos zum Thema Hochsensibilität siehe hier.......
Eine unbehandelte posttraumatische Belastungsstörung kann zu erheblichen Folgen führen, z.B.
• sozialer Rückzug bzw. Isolation
• Probleme im Arbeitsleben bis hin zur Arbeitsunfähigkeit
• Verlust an Lebensfreude und Lebensqualität
• Belastungen in der Partnerschaft / innerhalb der Familie
• Unbewusste Vermeidung von auslösenden Situationen
Eine therapeutische Begleitung kann helfen, die Symptome zu verringern und Langzeitfolgen zu vermeiden!
Laut ICD-10 ist ein Trauma (griech: Wunde) "ein belastendes Ereignis von außergewöhnlicher Bedrohung oder mit katastrophalem Ausmaß, das bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde". Naturkatastrophen, schwere Unfälle, Vergewaltigung oder Misshandlungen sind nur einige Beispiele für ein derartiges Ereignis.
Die Ereignisse können tiefe Wunden in der Seele hinterlassen, die einen Betroffenen das ganze Leben beeinträchtigen. Der Grund liegt darin, dass hier die normalen Bewältigungsmechanismen eines Menschen überfordert sind und man das Erlebte nicht bewältigen und verarbeiten kann.
Traumatisierende Erfahrungen werden grundsätzlich in zwei Ausprägungen - Art des Auslösers und Dauer - unterschieden:
Hauptkategorien:
Typ 1 - Trauma - Hierbei handelt es sich um einmalige traumatische Erlebnisse, wie Unfälle, Naturkatastrophen, Überfall etc.
Typ 2 - Trauma - Hierunter fallen häufig andauernde oder wiederholt auftretende traumatische Erlebnisse, wie Missbrauch, Häusliche Gewalt, Vernachlässigung etc., oft verbunden mit komplexen Folgen bzw. tiefgreifenden und schweren Störungen (z.B. komplexer PTBS).
Traumatische Erlebnisse in jungen Jahren haben oft besonders weitreichende Folgen, da sich das Nervensystem und die Persönlichkeit noch in der Entwicklung befinden. (Bindungs- und Entwicklungstrauma)
Aber nicht jedes potentiell traumatische Ereignis zieht automatisch auch eine Traumafolgestörung nach sich.
Traumafolgestörungen sind psychische Störungen, die nach einem Trauma auftreten können, wobei die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) am bekanntesten ist. Aber auch komplexe PTBS, Depressionen, Angststörungen, Dissoziative Störungen, Persönlichkeitsstörungen (wie z.B. Borderline), Essstörungen, Suchtprobleme und Anpassungsstörungen kommen häufig vor.
Ein weiterer Aspekt ist die Verbindung zwischen Hochsensibilität und Trauma. Neuere Erkenntnisse zeigen, dass traumatische Erfahrungen in der Kindheit in Kombination mit der erhöhten Wahrnehmung dazu führen können, dass Stress intensiver erlebt wird. Aber wichtig ist die Differenzierung: "Nicht jede hochsensible Person hat ein Trauma, doch traumatische Erlebnisse können die Sensibilität verstärken". Weitere Infos zum Thema Hochsensibilität siehe hier.......
Eine unbehandelte posttraumatische Belastungsstörung kann zu erheblichen Folgen führen, z.B. :
• sozialer Rückzug bzw. Isolation
• Probleme im Arbeitsleben bis hin zur Arbeitsunfähigkeit
• Verlust an Lebensfreude und Lebensqualität
• Belastungen in der Partnerschaft / innerhalb der Familie
• Unbewusste Vermeidung von auslösenden Situationen
Eine therapeutische Begleitung kann helfen, die Symptome zu verringern und Langzeitfolgen zu vermeiden!
Laut ICD-10 ist ein Trauma (griech: Wunde) "ein belastendes Ereignis von außergewöhnlicher Bedrohung oder mit katastrophalem Ausmaß, das bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde". Naturkatastrophen, schwere Unfälle, Vergewaltigung oder Misshandlungen sind nur einige Beispiele für ein derartiges Ereignis.
Die Ereignisse können tiefe Wunden in der Seele hinterlassen, die einen Betroffenen das ganze Leben beeinträchtigen. Der Grund liegt darin, dass hier die normalen Bewältigungsmechanismen eines Menschen überfordert sind und man das Erlebte nicht bewältigen und verarbeiten kann.
Traumatisierende Erfahrungen werden grundsätzlich in zwei Ausprägungen (Art des Auslösers und Dauer) unterschieden:
Hauptkategorien:
Typ 1 - Trauma
Hierbei handelt es sich um einmalige traumatische Erlebnisse, wie Unfälle, Naturkatastrophen, Überfall etc.
Typ 2 - Trauma -
Hierunter fallen häufig andauernde oder wiederholt auftretende traumatische Erlebnisse, wie Missbrauch, Häusliche Gewalt, Vernachlässigung etc., oft verbunden mit komplexen Folgen bzw. tiefgreifenden und schweren Störungen (z.B. komplexer PTBS).
Traumatische Erlebnisse in jungen Jahren haben oft besonders weitreichende Folgen, da sich das und die Persönlichkeit noch in der Entwicklung befinden. (Bindungs- und Entwicklungstrauma)
Aber nicht jedes potentiell traumatische Ereignis zieht automatisch auch eine Traumafolgestörung nach sich.
Traumafolgestörungen sind psychische Störungen, die nach einem Trauma auftreten können, wobei die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) am bekanntesten ist. Aber auch komplexe PTBS, Depressionen, Angststörungen, Dissoziative Störungen, Persönlichkeitsstörungen (wie z.B. Borderline), Essstörungen, Suchtprobleme und Anpassungsstörungen kommen häufig vor.
Ein weiterer Aspekt ist die Verbindung zwischen Hochsensibilität und Trauma. Neuere Erkenntnisse zeigen, dass traumatische Erfahrungen in der Kindheit in Kombination mit der erhöhten Wahrnehmung dazu führen können, dass Stress intensiver erlebt wird. Aber wichtig ist die Differenzierung: "Nicht jede hochsensible Person hat ein Trauma, doch traumatische Erlebnisse können die Sensibilität verstärken".
Weitere Infos zum Thema Hochsensibilität siehe hier.
Eine unbehandelte posttraumatische Belastungsstörung kann zu erheblichen Folgen führen, z.B. :
• sozialer Rückzug bzw. Isolation
• Probleme im Arbeitsleben bis hin zur Arbeitsunfähigkeit
• Verlust an Lebensfreude und Lebensqualität
• Belastungen in der Partnerschaft / innerhalb der
Familie
• Unbewusste Vermeidung von auslösenden Situationen
Eine therapeutische Begleitung kann helfen, die Symptome zu verringern und Langzeitfolgen zu vermeiden!

